Aquarell

Von lateinisch: aqua = Wasser. Mit wasserlöslichen Pigmenten und Bindemitteln lasierend, also nicht deckend, gemaltes Bild. Die Farben trocknen in der Regel sehr schnell, daher sind Korrekturen so gut wie unmöglich. Da durch die Lasurtechnik zudem der Untergrund immer durchschimmert, eignen sich nur helle Untergründe – meist Papier oder Pergament.

Eine frühe Blüte erlebt die Aquarellmalerei in Ägypten etwa 1500 v. Chr. mit den sog. Totenbüchern.

Bis zur Entwicklung von Tempera- und Ölfarben blieb die Aquarelltechnik die vorherrschende Maltechnik. Sie erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, nicht zuletzt, weil Aquarellfarben unkompliziert zu verwenden sind.

Der Farbunterschied zwischen den noch nassen und den getrockneten Pigmenten ist relativ groß. Im Gegensatz zu Tempera und Öl verlieren Aquarellfarben an Intensität und Leuchtkraft.

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