Industriedesign

Eigentlich englisch: „Industrial Design“, dann zu übersetzen mit „Industrieform“. Gemeint ist die Formgebung und Gestaltung von serienmäßig hergestellten Industrieerzeugnissen. Unterschieden werden üblicherweise die Arbeitsbereiche Konsumgüter (z.B. Besteck, Geschirr, Spielzeug, Autos, Möbel, …) und Industriegüter (Maschinen, …).

1907 gründete sich mit dem Deutschen Werkbund die erste namhafte Institution für eine künstlerische Herangehensweise an moderne Formgebung. Eine der einflussreichsten Organisationen für Industriedesign war sicherlich das Bauhaus, 1919 von Walter Gropius gegründet. Im Bauhaus herausgebildete Designgrundsätze prägen bis in unsere Zeit Architektur, Konsumgütergestaltung und Kunst.

Im Allgemeinen herrschte bis in die 70er Jahre unter Industriedesignern die gängige Meinung, Design dürfe sich nicht modischen Einflüssen aussetzen. Vielmehr habe die Formgebung Eigenheiten des Materials sowie der Funktion zu betonen („Form follows function“). In den USA entwickelte sich jedoch seit den 30er Jahren das Bestreben, ein an sich fertiges Produkt nach absatzfördernden Gesichtspunkten zu „designen“.

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