Kubismus

Von lateinisch: cubus = der Würfel. Ausgehend von Paul Cézannes Äußerung, die sichtbare Natur lasse sich auf geometrische Formen reduzieren, entwickelten vor allem Georges Braque und Pablo Picasso eine eigene Bildersprache, indem sie die dazustellenden Gegenstände auf die Grundformen Kegel, Kubus, Kugel und Zylinder zurückführten. Der Begriff Kubismus wurde von dem Kunstkritiker Louis Vauxcelles anlässlich einer Ausstellung mit Bildern Braques im Jahr 1908 geprägt.

Die erste künstlerische Strömung des Kubismus folgte der reinen Analyse der geometrischen Grundform und ordnete Farbe und Perspektive dieser Formenanalyse unter (analytischer Kubismus). Ab 1912 entwickelte sich parallel dazu der synthetische Kubismus, bei dem vor allem die Vielfarbigkeit wieder an Bedeutung gewann. Vor allem aber entwickelten die Künstler ihre Bilder aus der Synthese von Farbe und realen Materialien wie Zeitungsausschnitten, Tapeten, etc. (Collage).

Entwickelt als Kritik an der realistischen Malerei stellt der Kubismus einen Wendepunkt in der Kunst hin zur Abstraktion dar.

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