Zeichnung

Im Gegensatz zur technischen Zeichnung steht die Hand- oder Freihandzeichnung als künstlerische Arbeit. Mittels Bleistift, Kohle, Rötel, Tusche o.ä. entsteht beim Zeichnen ein meist einfarbiges, graues oder schwarzes Bild auf einem Zeichenuntergrund, meist Papier. Seltener sind Zeichnungen koloriert oder weiß gehöht.

Zeichnungen können einerseits eigenständige künstlerische Arbeiten sein, dienen andererseits aber oft als Vorarbeit (Skizze) für andere künstlerische Gestaltungsmittel (Malerei, Plastik).

Die Technik, mit Metallstiften zu zeichnen, war bereits im antiken Rom bekannt, hat bis heute an Bedeutung aber verloren. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert erfreute sich jedoch die Silberstiftzeichnung großer Beliebtheit. Besonders für ihre Silberstiftarbeiten bekannt waren Leonardo Da Vinci, Raffaello Santi, Albrecht Dürer und Lucas Cranach der Ältere.

Als wichtigstes Zeichenmittel gilt bis heute die Feder. Sie eröffnet eine sehr große Spannbreite an wirkungsvollen Effekten, setzt allerdings sehr gute technische Beherrschung voraus, da die mit ihr erstellte Arbeit kaum korrigierbar ist.

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