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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mi 16 Nov, 2011 06:50 
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@ Noback
Ich habe Interesse in der Sache, zumal ich nur einen Katzensprung von HH entfernt wohne.

@ Tobias
Ich halte von dieser Bevormundung gar nichts.

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(@ Tobias
Wenn ich diese Fragen nicht öffentlich im Forum sondern nur als PN stellen darf, lösche bitte meinen Foreneintrag.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mi 16 Nov, 2011 11:55 
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Tobias hat geschrieben:
Noback hat geschrieben:
Hallo Mathias,

mich würde die Intention deiner Frage interessieren, verrätst du sie mir?


Bitte kein Frage-Gegenfrage-Spiel im Forum :D. Dafür sind die PNs da.

@Anke: Finde ich super, dass Du Dich der Sache angenommen hast! Ich stehe natürlich weiterhin zu meinem Versprechen, ein Interview mit Dir zu veröffentlichen. Sag am besten Bescheid, wenn die Bildergeschichte fertig ist. Die würde ich dann bei der Gelegenheit gerne mit vorstellen.

Liebe Grüße

Tobias


Mich hat die Antwort auf Nobacks Frage auch interessiert, wieso sollte sie privat abgehandelt werden?


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mi 16 Nov, 2011 13:47 
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OK, ich melde mich dann wenn alles fertig ist! :D

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Schau doch mal rein: http://de.dawanda.com/shop/NDT !


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mi 16 Nov, 2011 16:37 
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@Anke

Super, wir hören!

@Mathias

War keine Bevormundung, sondern eine Bitte.

@Silberbrigg

In der Regel liest sich ein Forenbeitrag flüssiger, wenn nicht auf jede Frage eine Gegenfrage gestellt wird, ohne dass im selben Zug eine Antwort erfolgt. Wenn man nicht sicher ist, ob man den anderen Mitglied vertrauen kann (oder was einem sonst abhält), bietet sich für direkte Klärung eine PN an. Ansonsten müssen sich alle Leser durch jeden Gedankengang durchquälen, was nicht gerade zur Übersichtlichkeit beiträgt. Auch würden die Emailpostfächer von Themenabonnenten geschont :wink:.

Deshalb meine Bitte. Wer jetzt wirklich darüber noch weiter diskutieren will :?, macht hierfür bitte einen neuen Thread auf...

Ansonsten bin ich auf die Bildergeschichte gespannt!


Liebe Grüße

Tobias

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Seit Juni 2011 neuer Betreiber des Kunstclubs. Ich helfe euch bei Fragen gerne weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mi 16 Nov, 2011 19:02 
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Hier für alle die es interessiert, worum es bei der Aktion am 3. Dez. geht, hier die Antwort: Wir wollen den großen Besucher- und Medienandrang am Eröffnungstag nutzen, um vor dem Eingang des Chocoversums auf die vielfach menschenverachtenden Umstände bei der Kakaoproduktion hinzuweisen. Und da an diesem Tag mit Sicherheit auch viele Kinder dabei sein werden, sollen diese zusätzlich mit einer entsprechenden Bildergeschichte über das Thema informiert werden.
Da für die Zukunft von den Betreibern des Chocoversums mit einer immensen Besucherzahl gerechnet wird, wollen wir dort in unregelmäßigen Abständen das dann aus euren Reihen mitgestaltete Informationsmaterial immer wieder mal unter die Leute bringen.
Wer uns dabei unterstützen möchte, ist selbstverständlich herzlich willkommen. Für den Fall, wäre eine PN an mich tatsächlich angebracht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Do 17 Nov, 2011 01:06 
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@noback Den Sinn dieser Kampagne verstehe ich nicht wirklich. Was wollt Ihr mit dieser Aktion erreichen? Dass den Kindern die Hachez Schokolade nicht mehr schmeckt? Meines Wissens missbilligt die Zertus GmbH Kinderarbeit.
Es ist sehr lobenswert, dass es Menschen gibt, die sich für die Belange anderer einsetzten. Nichtsdestotrotz ist es der falsche Ansatz, um auf die menschenunwürdige Kakaoproduktion hinzuweisen. Warum auch immer Ihr die Kinder durch einen Kurzcomic auf Missstände aufklären wollt,es bleibt wohl euer Geheimnis. Einfacher und effektiver wäre es doch eine Anzeige im Hamburger Abendblatt zu schalten " Kinderhand macht Schokoland" in der Rubrik ,was Kinder schon immer wissen wollten`.

Gruß Hannes

„Es ist das Los der Menschheit, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.“
Johann Heinrich Pestalozzi


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Do 17 Nov, 2011 12:51 
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DiLava hat geschrieben:
@noback Den Sinn dieser Kampagne verstehe ich nicht wirklich. Was wollt Ihr mit dieser Aktion erreichen? Dass den Kindern die Hachez Schokolade nicht mehr schmeckt? Meines Wissens missbilligt die Zertus GmbH Kinderarbeit.
Es ist sehr lobenswert, dass es Menschen gibt, die sich für die Belange anderer einsetzten. Nichtsdestotrotz ist es der falsche Ansatz, um auf die menschenunwürdige Kakaoproduktion hinzuweisen. Warum auch immer Ihr die Kinder durch einen Kurzcomic auf Missstände aufklären wollt,es bleibt wohl euer Geheimnis. Einfacher und effektiver wäre es doch eine Anzeige im Hamburger Abendblatt zu schalten " Kinderhand macht Schokoland" in der Rubrik ,was Kinder schon immer wissen wollten`.

Gruß Hannes

„Es ist das Los der Menschheit, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.“
Johann Heinrich Pestalozzi



Der Sinn dieser "Kampagne" erschließt sich wahrscheinlich den meisten eher als deine polemische Frage, ob wir wollen, dass Kindern eine bestimmte Sorte Schokolade nicht mehr schmeckt. Es mit Sicherheit kein Geheimnis, dass gerade Kinder oft ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden besitzen und daher für aufgezeigte Alternativen vielfach sensibilisiert werden können. Wir halten es deshalb genau für den richtigen Ansatz, Kinder in Form einer Bildergeschichte und nicht über eine Zeitungsanzeige, die sie nur in den aller seltensten Fällen erreicht, über das Leiden ihrer Altersgenossen aufzuklären.

Was die Missbilligung von Kinderarbeit durch Zertus / Hachez anbelangt, so lässt sich sagen, dass das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, und Kinderarbeit somit nicht ausgeschlossen werden kann. Im übrigen, geht es bei Aktion vor dem Chocoversum nicht darum, einen bestimmten Schokoladenhersteller zu kritisieren, sondern darum, generell auf das Problem Kindersklaven bei der Kakaoproduktion aufmerksam zu machen, und, wie schon genannt, Alternativen aufzuzeigen.

Deine Aussage "Kinderhand macht Schokoland" finde ich gut. Wir werden uns überlegen, sie zu verwenden.


"Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen".
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Do 17 Nov, 2011 16:37 
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Die Art Diskussion ist immer heikel - und es ist auch immer gefährlich,
Probleme mit Westeuropäischen Massstäben zu messen.

Eine Geschichte aus Longyearbyen auf Spitzbergen

Deutsche Hundefreunde, namens WWF, wollen Sorge tragen für die tiergerechte
Unterbringung von Hunden, insbesondere jenen Hunden, die gehalten werden,
um mit Touristen in Umgebung zu erkunden.
Da gibt es offenbar Vorschriften, wie hoch eine Hundehütte sein muss, gemessen ab Schulter,
damit ein Hund sich nach den entsprechenden Richtlinien wohl fühlt.
Und ich glaube sogar, dass das so ist.

Nun weiss der Hund auf Spitzbergen eben nicht, was in dieser Verordnung steht -
und weiss demzufolge noch weniger, wo er sich wohlzufühlen hat.
Die Diskussion zwischen Hundebesitzer und den deutschen "Kontrolleuren"
wurde leicht heftiger - und die Sprachbarrieren höher. Über eine Reihe von
Telefonen wurde ich gebeten, da hinzugehen, und zu versuchen, zu verstehen,
was das Problem ist - ich bin 12 km gefahren. Es windete stark, Schnee trieb über die
"Strasse", zu sehen war fast nichts. Ich kam am besagten Hundecamp an - und hörte mir
die beredten Klagen an. Und empfahl dann ein Experiment. Den kleinsten Hund in
die kleinste Hütte, und dann orgelpfeifenartig je grösser die Hütte je grösser der Hund.
Alles Grönländer, Huskies und ein paar Mischlinge.
Den grössten Rüden leinte ich am Hag an - und der Hund befand vermutlich, ich sei ein
Riesenidiot, ihn ohne Not im Schneesturm anzuleinen.
Dann packte ich die Leine des grössten Hundes und führte in zur grössten Hütte und
lies ihn von der Leine. Der drehte sich um, rannte zum kleinsten Hundehaus, knurrte den
Kleinsten an, der ganz erschreckt den Platz dem Chef räumte und frierend in die
grösste Hütte umzog - während der Chef sich wohlig im kleinen Raum räkelte und
guckte, dass nirgends ein Luftraum war. Die Hütte war nicht gemäss den EU und WWF
Vorgaben - aber der Hund ganz offensichtlich zufrieden . . .

Der Realitätsbezug liess die Kontrolleure abziehen - und ich habe nie mehr gehört, dass
jemand die Grösse der Hundehütten in Bezug auf die Schulterhöhe der Wauzies gemessen
hat in Longyearbyen.

Ich verstehe nichts von der Bedeutung von Kinderarbeit. Und verurteile sie auch.
Ich war noch nie in Persien (Iran) und habe die Kinder nicht gesehen, die die feinsten
Teppiche knüpfen. Meine Oma war Seidenbandweberin - und für meinen Bruder
war die Arbeit an den Seidenbandwebmaschinen, vor allem wenn wir zetteln durften,
die Längsfäden einziehen, sehr stolz. Wir sind so im Alter von 13, 14 Jahren mit den
Fahrrädern von Zürich fast nach Basel gefahren, um diese Arbeit zu tun, die im
Grundsatz in der Schweiz schlicht verboten ist . . .

Heiner

_________________
Kunst ist nur, wenn man versucht.
Wer Kunst kann, ist eher Kunstverkäufer wie
Künstler, was mit Sicherheit mehr Geld einbringt


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Do 17 Nov, 2011 18:44 
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Polarlicht hat geschrieben:
Die Art Diskussion ist immer heikel - und es ist auch immer gefährlich,
Probleme mit Westeuropäischen Massstäben zu messen.

Eine Geschichte aus Longyearbyen auf Spitzbergen

Deutsche Hundefreunde, namens WWF, wollen Sorge tragen für die tiergerechte
Unterbringung von Hunden, insbesondere jenen Hunden, die gehalten werden,
um mit Touristen in Umgebung zu erkunden.
Da gibt es offenbar Vorschriften, wie hoch eine Hundehütte sein muss, gemessen ab Schulter,
damit ein Hund sich nach den entsprechenden Richtlinien wohl fühlt.
Und ich glaube sogar, dass das so ist.

Nun weiss der Hund auf Spitzbergen eben nicht, was in dieser Verordnung steht -
und weiss demzufolge noch weniger, wo er sich wohlzufühlen hat.
Die Diskussion zwischen Hundebesitzer und den deutschen "Kontrolleuren"
wurde leicht heftiger - und die Sprachbarrieren höher. Über eine Reihe von
Telefonen wurde ich gebeten, da hinzugehen, und zu versuchen, zu verstehen,
was das Problem ist - ich bin 12 km gefahren. Es windete stark, Schnee trieb über die
"Strasse", zu sehen war fast nichts. Ich kam am besagten Hundecamp an - und hörte mir
die beredten Klagen an. Und empfahl dann ein Experiment. Den kleinsten Hund in
die kleinste Hütte, und dann orgelpfeifenartig je grösser die Hütte je grösser der Hund.
Alles Grönländer, Huskies und ein paar Mischlinge.
Den grössten Rüden leinte ich am Hag an - und der Hund befand vermutlich, ich sei ein
Riesenidiot, ihn ohne Not im Schneesturm anzuleinen.
Dann packte ich die Leine des grössten Hundes und führte in zur grössten Hütte und
lies ihn von der Leine. Der drehte sich um, rannte zum kleinsten Hundehaus, knurrte den
Kleinsten an, der ganz erschreckt den Platz dem Chef räumte und frierend in die
grösste Hütte umzog - während der Chef sich wohlig im kleinen Raum räkelte und
guckte, dass nirgends ein Luftraum war. Die Hütte war nicht gemäss den EU und WWF
Vorgaben - aber der Hund ganz offensichtlich zufrieden . . .

Der Realitätsbezug liess die Kontrolleure abziehen - und ich habe nie mehr gehört, dass
jemand die Grösse der Hundehütten in Bezug auf die Schulterhöhe der Wauzies gemessen
hat in Longyearbyen.

Ich verstehe nichts von der Bedeutung von Kinderarbeit. Und verurteile sie auch.
Ich war noch nie in Persien (Iran) und habe die Kinder nicht gesehen, die die feinsten
Teppiche knüpfen. Meine Oma war Seidenbandweberin - und für meinen Bruder
war die Arbeit an den Seidenbandwebmaschinen, vor allem wenn wir zetteln durften,
die Längsfäden einziehen, sehr stolz. Wir sind so im Alter von 13, 14 Jahren mit den
Fahrrädern von Zürich fast nach Basel gefahren, um diese Arbeit zu tun, die im
Grundsatz in der Schweiz schlicht verboten ist . . .

Heiner



Komisch, erst ist für dich die "Bitte" für diese Arbeit "heikel", dann ist es die "die Art" der Diskussion die "immer heikel" ist. Ich sehe hier nur eine Bitte, die ich für ganz verständlich halte und eine Diskussion die bislang äußerst harmlos abläuft. Zudem geht es nicht darum, dass Probleme hier mit Westeuropäischen Maßstäbe gemessen werden, sondern darum, dass hier Kindersklaverei angeprangert wird, weil gewisse humanistische Verhaltensweisen weltweit Gültigkeit haben sollten! Darüber hinaus, leuchtet mir auch nicht ein, was deine Geschichte mit dem Vorgehen gegen diese Schweinerei zu tun haben soll?


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Do 17 Nov, 2011 20:33 
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Es geht simpel darum, dass unsere Massstäbe nicht zwingend die richtigen sind.
Und meine Geschichte ist ein Hinweis, dass gut gemeint nicht selten das
Gegenteil von gut ist.

Heiner

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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Fr 18 Nov, 2011 11:09 
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Polarlicht hat geschrieben:
Es geht simpel darum, dass unsere Massstäbe nicht zwingend die richtigen sind.
Und meine Geschichte ist ein Hinweis, dass gut gemeint nicht selten das
Gegenteil von gut ist.

Heiner


Das die eigenen Maßstäbe keineswegs für andere gelten müssen ist eine Binse. Nur, was hat das mit der hier genannten Versklavung von Kindern zu tun, die schließlich in jedem Land geächtet wird? Auch deine Geschichte, die an anderer Stelle durchaus ihre Berechtigung haben mag, ist hier m. E. fehl am Platz, und überdies fast defätistisch, weil bei allem was hier von Noback und seinen Unterstützern bisher kommuniziert wurde, nichts darauf hinweist, dass es in eine ungute Richtung gehen könnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mi 23 Nov, 2011 09:12 
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@ Noback

Zunächst vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin in meiner arbeitsfreien Zeit u.a. für Fairtrade aktiv, weshalb ich Interesse an einer Antwort hatte.

Was Du schreibst, ist korrekt. Ebenso was Silberbrigg und Heiner schreiben, ist korrekt und wenn es darum geht, nicht "nur" aktiv zu werden sondern in einer Sache auch erfolgreich etwas bewirken zu wollen, muss man sich mit der Problematik, die Heiner anspricht, ebenso auseinandersetzen.

Ich wünsche allen Erfolg für das Vorhaben.

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(@ Tobias
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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Do 24 Nov, 2011 12:44 
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Mathias hat geschrieben:
@ Noback

Zunächst vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin in meiner arbeitsfreien Zeit u.a. für Fairtrade aktiv, weshalb ich Interesse an einer Antwort hatte.

Was Du schreibst, ist korrekt. Ebenso was Silberbrigg und Heiner schreiben, ist korrekt und wenn es darum geht, nicht "nur" aktiv zu werden sondern in einer Sache auch erfolgreich etwas bewirken zu wollen, muss man sich mit der Problematik, die Heiner anspricht, ebenso auseinandersetzen.

Ich wünsche allen Erfolg für das Vorhaben.



Auch wenn es wie hier die Möglichkeit gibt, auf die Alternative Fairtrade hinzuweisen, halte ich sie für nicht ausreichend, um den Problemen die mit einem menschenunwürdigen Wirtschaftssystem einhergehen gerecht zu werden. Eine gute Sichtweise hatte ich im Jugendmagazin Utopia gefunden: "Die Frage ist, ob es sich lohnt, auch für kleine Verbesserungen im Rahmen des Kapitalismus einzutreten. Die Gefahr ist natürlich, dass das dann alles war, und der Kapitalismus als korrigierbar und beherrschbar, grundsätzlich reformierbar, angesehen wird. Ich denke, das beides richtig ist: Verbesserungen der Lebensbedingungen, soweit wie möglich auch jetzt, aber auch an der grundsätzlichen Überwindung der kapitalistischen Schranken arbeiten".


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Mo 05 Dez, 2011 23:06 
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Für alle die es interessiert, hier ein ein kleiner Bericht über unsere Aktion vor dem Chocoversum. Trotz unglaublich schlechten Wetters, haben wir mit insgesamt 6 Leuten fünf Stunden lang die extra von Anke gezeichnete Bildergeschichte, und unser Info, an die Besucher_innen des Chocoversums verteilen können.

Ca. 80% von ihnen haben unser Material genommen, und mit so manchen sind wir auch ins Gespräch gekommen.

Auch die Geschäftsführerin (?) ist auf uns zugekommen und hat uns ein gemeinsames Gespräch angeboten, das zur Folge haben könnte, dass zukünftig in der Ausstellung auch auf das Problem der Kindersklaven und der Kinderarbeit eingegangen werden könnte. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre das natürlich ein großer Erfolg. Wir werden da selbstverständlich nicht locker lassen und ggf. dort wieder auftauchen.

Wie ich erst heute erfahren habe, wurde anlässlich der Eröffnung des Chocoversums sogar im Radio über unsere Aktion berichtet. Das heißt, dass auf diesem Wege viele tausend Menschen über die Problematik der Kindersklaven informiert wurden!

An dieser Stelle, noch einmal allerbesten Dank an Anke Hartmann. Die Zusammenarbeit mit ihr, war genauso wie ihre Bildergeschichte ganz hervorragend!


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstler bzw. Künstlerin für kleine Bildergeschichte ges
BeitragVerfasst: Di 03 Jan, 2012 08:17 
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Danke für den kleinen Rückblick. Mich freuts, dass ihr Erfolg, Zuspruch und Beachtung gefunden habt. Bleibt am Ball.

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Aktuelle Zeit: Di 22 Mai, 2012 16:39
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